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Abmahnung

By | Arbeitsrecht

Rechtsanwalt in Leipzig bei Abmahnung konsultieren

Die Abmahnung ist vor allem unter Arbeitgebern ein gängiges rechtliches Mittel, um Arbeitnehmer über ein mögliches Fehlverhalten ihrerseits aufzuklären, das im schlimmsten Fall zu einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses führen kann. Daher ist es mit einer Abmahnung durchaus möglich, einen bestehenden Kündigungsschutz zu umgehen und Mitarbeiter, die durch Fehlverhalten negativ auffallen, zu entlassen. Auch im Rahmen einer außerordentlichen Kündigung. Aber wie verhält man sich, wenn man als Arbeitnehmer eine Abmahnung erhält? Kann man sich gegen diese zur Wehr setzen, wenn sie nicht gerechtfertigt ist? Wir stehen Ihnen als Rechtsanwalt in Leipzig bei einer Abmahnung für eine umfassende rechtliche Beratung zur Verfügung, um Sie über Ihr gutes Recht in einer solchen Situation aufzuklären. Zögern Sie also nicht, wenn Fragen offen sind. Kontaktieren Sie uns – so ersparen Sie sich mitunter einige Probleme.

Bei Abmahnung: Rechtsanwalt bietet Unterstützung in Leipzig

Wir haben uns als Rechtsanwalt auf das Thema Abmahnung und weitere Rechtsbereiche spezialisiert. In unserer Kanzlei sind wir daher in der Lage, Sie hinreichend zu beraten und Ihnen aufzuzeigen, welche rechtlichen Schritte Sie nach Erhalt einer Abmahnung einschlagen können oder wie Sie am besten reagieren. Zu Abmahnungen kann es übrigens nicht nur im Arbeitsrecht kommen. Auch im Urheberrecht sind Abmahnungen ein gängiges Rechtsmittel, das vor allem heutzutage immer öfter zum Einsatz kommt und mit schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen verbunden ist. Es gilt daher, schnell zu reagieren und auf die Unterstützung durch den Anwalt zu vertrauen. Wir sind in Leipzig gerne ihr erster Ansprechpartner.

Was ist eine Abmahnung im Arbeitsrecht?

Eine Abmahnung ist ein Rechtsmittel, von dem zum Beispiel Arbeitgeber im Fall eines groben Fehlverhaltens des Mitarbeiters Gebrauch machen können, um diesen über mögliche drohende arbeitsrechtliche Konsequenzen aufzuklären. Eine Abmahnung kann schriftlich, aber auch mündlich erfolgen. Sie muss zugleich aber exakte Gründe und Nachweise liefern, warum die Abmahnung in diesem Fall als Rechtsmittel erfolgt. Daher müssen grobe Verstöße und Fehlverhalten von Seiten des Mitarbeiters im Hinblick auf vertragsrechtliche Vereinbarungen genau datiert und aufgezeigt werden. Ebenso muss die Abmahnung einen deutlichen Hinweis enthalten, dass ein weiteres Fehlverhalten dieser Art zur Kündigung führen kann oder mit ähnlichen Konsequenzen verbunden ist.

Rechtlich unterschieden wird hier übrigens zwischen Abmahnung und Ermahnung. Eine Ermahnung ist im Gegensatz zur Abmahnung aber nicht mit potenziellen arbeitsrechtlichen Konsequenzen wie einer Entlassung verbunden, sondern eher ein förmlicher Weg, um Mitarbeiter auf ihr Verhalten aufmerksam zu machen. Vor einer Abmahnung wird daher häufig zunächst eine Ermahnung ausgesprochen, um die Lage zu verdeutlichen und dem Mitarbeiter die Chance zum Handeln zu geben.

Neben der arbeitsrechtlichen Abmahnung gibt es auch die Möglichkeit, im Urheberrecht eine Abmahnung auszusprechen. Das geschieht zum Beispiel, wenn Arbeiten, Schriften oder ähnliche Inhalte veröffentlicht werden, die nicht von einem selbst, sondern von einer anderen Person entworfen wurden, die einem nicht die Berechtigung erteilt hat, diesen Inhalt zu nutzen oder zu veröffentlichen.

Rechtsanwalt Abmahnung

Mögliche Gründe für eine Abmahnung durch den Arbeitgeber

Es gibt viele Gründe, warum es zu einer Abmahnung durch den Arbeitgeber kommen kann. Diese ist dann als Rechtsmittel zugelassen, wenn der Arbeitnehmer wiederholt oder regelmäßig gegen Vereinbarungen im Arbeitsvertrag verstoßen hat oder auch das Betriebsklima durch sein Verhalten stört.

Eine Abmahnung ist daher im Arbeitsrecht denkbar, wenn

  • der Mitarbeiter regelmäßig zu spät zur Arbeit erscheint,
  • der Mitarbeiter Pausen überzieht,
  • der Mitarbeiter nicht zur Arbeit erscheint und keine Krankmeldung fristgerecht einreicht,
  • betriebsinterne Vorschriften nicht eingehalten werden,
  • ein Fehlverhalten gegenüber Kollegen (Mobbing, Belästigung etc.) vorliegt.

Abmahnung und mögliche arbeitsrechtliche Konsequenzen

Eine Abmahnung durch Ihren Arbeitgeber sollten Sie durchaus ernst nehmen, wenn die Vorwürfe den Tatsachen entsprechen. Der Arbeitgeber muss, wie bereits erwähnt, in der Abmahnung genau datieren und aufzeigen, wann es zum besagten Fehlverhalten gekommen ist, und klarmachen, dass eine Wiederholung mit der Kündigung verbunden sein wird.

Wichtig zu wissen ist es dabei, dass nach einer gerechtfertigten Abmahnung auch der Kündigungsschutz nicht mehr greift. Die Abmahnung ist somit praktisch die Voraussetzung, um Mitarbeiter aufgrund ihres Verhaltens überhaupt entlassen zu können und diesen Schritt rechtlich durchzusetzen.

Außerordentliche Kündigung und Abmahnung

Wird eine Kündigung ausgesprochen, ohne die Kündigungsfrist einzuhalten, oder wird ein eigentlich „unkündbares“ Arbeitsverhältnis gekündigt, spricht man von einer sogenannten außerordentlichen Kündigung. Hierfür muss nach § 626 Abs. 1 BGB ein wichtiger Grund vorliegen. Es kann also nicht einfach eine außerordentliche Kündigung ausgesprochen werden. Und auch in einem solchen Fall muss in der Regel vorher eine Abmahnung des Arbeitnehmers erfolgen. Soll zum Beispiel ein unkündbarer Arbeitnehmer aufgrund eines Pflichtverstoßes außerordentlich gekündigt werden, geht dies nur, wenn dieses Fehlverhalten zunächst abgemahnt wurde. Dabei muss es sich um einen gravierenden Pflichtverstoß handeln, der vom Arbeitnehmer zumindest fahrlässig oder sogar vorsätzlich begangen wurde. Darüber hinaus muss die Kündigung verhältnismäßig sein. Das heißt, es darf kein milderes Mittel geben, das genutzt werden könnte, wie etwa die ordentliche Kündigung, eine Versetzung oder eben eine Abmahnung.

Ihr Rechtsanwalt in Leipzig hilft bei ungerechtfertigten Abmahnungen und Kündigungen

Bei einer Abmahnung im Arbeitsrecht kann es sein, dass diese nicht gerechtfertigt ist. Wie bereits erwähnt, muss zum Beispiel die Abmahnung durch den Arbeitgeber einige formelle Voraussetzungen erfüllen, um als Rechtsmittel zugelassen werden zu können. Zusätzlich haben Sie natürlich die Möglichkeit, sich gegen eine Abmahnung, die Ihrer Meinung nach nicht gerechtfertigt ist, zur Wehr zu setzen. Treffen die Anschuldigungen des Arbeitgebers nicht zu? Oder wollen Sie nach einer ungerechtfertigten Abmahnung und späteren Kündigung rechtlich gegen Ihren Arbeitgeber vorgehen? Ihr Rechtsanwalt Knauf in Leipzig bietet Unterstützung bei möglichen Kündigungsschutzklagen und berät Sie, wie Sie am besten nach einer erhaltenen Abmahnung weiter vorgehen.

Rechtsanwalt Knauf in Leipzig – Experte bei Abmahnung und weiteren rechtlichen Auseinandersetzungen

Unsere Rechtsanwaltskanzlei in Leipzig kümmert sich um Ihr Anliegen im Hinblick auf eine Abmahnung. Sie erhalten durch unsere professionellen Rechtsanwälte, die in unterschiedlichen Rechtsbereichen entsprechend versiert sind, eine umfassende Beratung und Unterstützung. Es lohnt sich in jedem Fall, sich gegen Abmahnungen, die nicht den Tatsachen entsprechen, zur Wehr zu setzen, anstatt diese einfach zu ignorieren und „auszusitzen“. Kontaktieren Sie uns am besten sofort, wenn Sie eine Abmahnung erhalten haben, damit wir uns gemeinsam mit der Sachlage auseinandersetzen und weitere Schritte beraten können. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Abfindung

By | Arbeitsrecht

Rechtsanwalt in Leipzig: Abfindung im Arbeitsrecht – Anwaltskanzlei Anke Knauf

Finanzielle Abfindungen sind heute eine übliche Option zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, um eine Kündigung „sanfter“ zu gestalten. Die finanzielle Belastung durch eine solche Kündigung soll auf diese Art geschmälert werden und der Arbeitnehmer profitiert von einer Art Entschädigung bei einer unerwarteten oder gar fristlosen Kündigung, die die berufliche und finanzielle Existenz bedrohen kann. Dennoch profitiert nicht jeder im Kündigungsfall von einer Abfindung. Eine derartige Zahlung erfolgt nur, wenn bestimmte rechtliche Kriterien erfüllt wurden oder Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer existieren, die eine Abfindung rechtfertigen und überhaupt erst ermöglichen. Zu allen Themen des Arbeitsrechts inklusive der Abfindung informiert Sie Rechtsanwalt Anke Knauf aus Leipzig gerne und unterstützt Sie beim Erwirken oder auch Einklagen einer Abfindung.

Mit Ihrem Rechtsanwalt in Leipzig erfolgreich eine Abfindung erreichen

Eine Abfindung steht Ihnen nicht immer automatisch zu. In vielen Fällen rentiert es sich daher, einen Rechtsbeistand wie den Rechtsanwalt Anke Knauf in Leipzig zum Thema Abfindung und Kündigung hinzuzuziehen. Wir klären Sie darüber auf, ob Sie die Zahlung außergerichtlich oder womöglich sogar durch eine Klage vor Gericht durchsetzen können. Denn nicht immer macht es Sinn, auf die Zahlung zu bestehen. In einem Erstgespräch in unserer Anwaltskanzlei können wir alle Details gemeinsam klären und für Ihr Recht nach einer Kündigung sorgen.

Was ist eine Abfindung?

Eine Abfindung ist eine einmalige Zahlung, die vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer erstattet wird, wenn es zu einer Kündigung kommt. Auch eine Ratenzahlung der erforderlichen Summe ist möglich und üblich, wenn der Arbeitgeber die vollständige Summe nicht auf einmal aufbringen kann. Die Abfindung soll als Entschädigung dienen und dem Arbeitnehmer eine Art Polster bieten, auf das er nach der Kündigung und durch die veränderte finanzielle Situation angewiesen ist. Allerdings ist es wichtig zu wissen, ob man überhaupt ein Anrecht auf eine Abfindung hat und welche Auswirkungen die Zahlung womöglich auf das Arbeitslosengeld hat.

Besteht ein rechtlicher Anspruch auf eine Abfindung?

Viele Arbeitnehmer denken, dass grundsätzlich immer ein rechtlicher Anspruch auf eine Abfindungszahlung besteht. Das ist so aber nicht der Fall. In Deutschland gibt es laut Gesetzgeber keinen Rechtsanspruch auf Abfindungen. Das sollte man insbesondere dann beachten, wenn die Kündigung rechtmäßig erfolgt. Dennoch zeigen Ausnahmefälle, dass es durchaus auch in solchen Situationen möglich ist, Entschädigungen zu erhalten oder vor dem Arbeitsgericht durchzusetzen.

Um Anspruch auf eine Abfindung nach einer Kündigung zu haben, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der § 1 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) greift. Dieser bezieht sich auf den Abfindungsanspruch bei einer betriebsbedingten Kündigung.

Weiterhin stehen die Chancen auf eine Abfindung gut, wenn:

  • ein Sozialplan vorhanden ist,
  • ein Tarifvertrag greift,
  • ein Nachteilausgleich für den Arbeitnehmer nach § 113 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) erzielt wurde.

Eine weitere Option, um eine Abfindung zu erwirken, ist eine Kündigungsschutzklage, die im Fall einer ungerechtfertigten Kündigung bei Gericht eingereicht werden kann. Im Zuge dieser ist es möglich, die Kündigung als unwirksam zu erklären, um das Arbeitsverhältnis fortzusetzen. Erkennt das Gericht aber, dass dabei die Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses vorhanden ist, wird der Arbeitnehmer durch eine Abfindung entschädigt und das Arbeitsverhältnis offiziell beendet.

Außergerichtliche Einigung oder mit Rechtsanwalt Abfindung einklagen

Der Kündigungsschutzprozess stellt eine Option dar, um eine Abfindung einklagen und über den Gerichtsweg erwirken zu können. Aber auch außergerichtliche Einigungen sind heute eine gängige Vorgehensweise im Arbeitsrecht – selbst dann, wenn kein Tarifvertrag relevant ist und kein betriebsinterner Sozialplan vorliegt. Stehen die Chancen des Arbeitnehmers gut, eine Kündigungsschutzklage vor Gericht erfolgreich durchzusetzen, lenken Arbeitgeber häufig ein, um sich durch eine Abfindung ein Gerichtsverfahren und unnötige zusätzliche Kosten zu ersparen. Die Höhe dieser Abfindung muss dann individuell zwischen beiden Parteien geklärt werden. Eine rechtliche Regelung, wie hoch die Zahlung einer solchen Abfindung sein muss, gibt es nicht. Allerdings sollten Sie bei außergerichtlichen und gerichtlichen Auseinandersetzungen dieser Art grundsätzlich auf die Unterstützung durch einen Rechtsanwalt vertrauen, der auf Abfindungen und weitere arbeitsrechtliche Fragen spezialisiert ist. Wir unterstützen Sie sowohl vor Gericht als auch bei Vereinbarungen, die außergerichtlich getroffen werden.

Was Sie über eine Abfindungszahlung wissen sollten

Die Abfindung ist eine einmalige Zahlung, die kein beitragspflichtiges Arbeitsentgelt darstellt. Dennoch unterliegt die Abfindung der Besteuerung und der Fünftelregelung im Steuerrecht. Diese Regelung mindert die Steuerlast, da die Steuerberechnung gleichmäßig auf die folgenden fünf Jahre verteilt werden muss. Diese Ermäßigung ergibt sich aber nur dann, wenn die Abfindungszahlung in einer Gesamtsumme überwiesen wird. Oft wird die Abfindung vom Arbeitgeber allerdings in Raten gezahlt, wenn dieser die komplette Summe nicht sofort aufbringen kann. Die Fünftelregelung lässt sich in einem solchen Fall nicht auf alle Raten anwenden. Dennoch kann man steuerlich profitieren, da sich durch die Ratenzahlung weniger Einkünfte im Folgejahr ergeben, die versteuert werden müssen.

Wichtig für Sie zu wissen ist, dass von einer Abfindungszahlung keine Sozialabgaben abgezogen werden dürfen. Das gilt für die Renten- und Krankenversicherung ebenso wie für die Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Auch bei einer Beantragung von Arbeitslosengeld ist es im Normalfall nicht zu erwarten, dass sich die Zahlung negativ auf die Leistungen auswirkt oder gar zu einer Sperrzeit führen kann. Eine Anmeldung beim Arbeitsamt ist daher nicht erforderlich. Die Sachlage ändert sich aber, wenn ein Aufhebungs- oder Abwicklungsvertrag vorliegt. Selbst dann, wenn Sie zuvor einer Verkürzung der Kündigungsfrist zugestimmt haben. Am besten besprechen Sie diese Details mit Ihrem Anwalt.

Rechtsanwalt kontaktieren bei Fragen zu Abfindung und Arbeitsrecht

Abfindungen sind eine Möglichkeit, um bei unerwarteten, fristlosen und betriebsinternen Kündigungen den Verlust des Arbeitsplatzes zumindest etwas erträglicher zu gestalten. Die Zahlung erleichtert die Übergangsphase zwischen dem alten und potenziellen neuen Job und erspart Ihnen finanzielle Sorgen und mehr. Doch eine Abfindung ist im Arbeitsrecht keine Selbstverständlichkeit. Nur in einigen Fällen besteht ein Anrecht auf die Zahlung. Andere können eine außergerichtliche Einigung oder auch eine Kündigungsschutzklage ins Auge fassen, um die Abfindung durchzusetzen. Bei Fragen zu Arbeitsrecht und insbesondere Abfindung ist Rechtsanwalt Anke Knauf aus Leipzig gerne Ihr erster Ansprechpartner. Wir klären gemeinsam mit Ihnen, ob zum Beispiel eine Klage vor Gericht in Ihrem Fall Sinn macht, unterstützen Sie bei außergerichtlichen Einigungen mit dem Arbeitgeber und beantworten Ihnen alle weiteren Fragen, die Sie zu diesem Thema haben. Wenden Sie sich am besten schnellstmöglich an uns, sobald Sie über die Kündigung informiert wurden. Denn im Arbeitsrecht und vor allem im Hinblick auf Klagen und Entschädigungen gelten mitunter strenge Fristen, die zwingend eingehalten werden müssen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein Erstgespräch in unserer Anwaltskanzlei in Leipzig!

Rechtsanwalt für Kündigungsschutzklagen

By | Arbeitsrecht

Rechtsanwalt in Leipzig – Kündigungsschutzklage

Eine Kündigung ist für jeden Arbeitnehmer ein herber Rückschlag. Vor allem dann, wenn diese Kündigung durch den Arbeitgeber unerwartet eintrifft oder vielleicht sogar nicht ausreichend begründet werden kann. Auf Grundlage des Arbeitsgesetzes haben Arbeitnehmer allerdings die Möglichkeit, gegen eine solche Kündigung rechtlich vorzugehen. Mit Ihrem Rechtsanwalt aus Leipzig können Sie eine Kündigungsschutzklage anstreben, um eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses umgehen zu können oder eine Abfindung zu erwirken, sodass vor allem der finanzielle Schaden so gering wie möglich gehalten wird.

Unterstützung durch Ihren Rechtsanwalt in Leipzig bei einer Kündigungsschutzklage

Eine erfolgreiche Kündigungsschutzklage eröffnet Ihnen unter anderem die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis fortzusetzen oder zumindest eine finanzielle Entschädigung durch das Gericht zu erwirken. In vielen Fällen ist es nach einem solchen Kündigungsschutzprozess kaum noch möglich, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine gemeinsame Basis finden können. Hier ist es dann besser, dass sich die Wege trennen und man eine faire Lösung findet. Das Arbeitsgericht kann den Arbeitgeber in einem solchen Fall zum Beispiel zu einer Abfindung verurteilen. Das Arbeitsverhältnis wird im Gegenzug aufgelöst. Eines von vielen Szenarien, das Sie mit Ihrem Rechtsanwalt bei einer Kündigungsschutzklage erzielen können. Wir beraten Sie gerne.

Wann macht ein Kündigungsschutzprozess Sinn?

Eine Kündigungsschutzklage, also eine Anfechtung der Kündigung, macht immer dann Sinn, wenn konkrete Unwirksamkeitsgründe vorliegen, die eine fristgerechte, betriebsinterne Kündigung oder fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber nicht rechtfertigen. Der Arbeitsvertrag gibt hier Aufschluss sowie die Rechtsgrundlage im Hinblick auf das Arbeitsrecht, Kündigungsschutz und Kündigungsgründe. Oft versuchen Arbeitgeber, diese zu umgehen. Das müssen Sie als Arbeitnehmer aber nicht hinnehmen. Zunächst sollten Sie die Rechtslage durch einen Anwalt für Arbeitsrecht, etwa von der Anwaltskanzlei Anke Knauf in Leipzig, prüfen lassen. Denn nicht immer macht eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht Sinn. Unsere Anwälte können abschätzen, welche Erfolgsaussichten bestehen oder ob es womöglich besser ist, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen oder die Kündigung womöglich sogar zu akzeptieren, wenn die Rechtsgrundlage dies rechtfertigt.

Strenge Fristen beachten – handeln Sie nach einer Kündigung schnell

Haben Sie eine fristlose oder fristgerechte Kündigung erhalten, sollten Sie möglichst schnell handeln. Denn im Arbeitsrecht gelten sehr strenge Fristen im Hinblick auf Entschädigungen und mögliche Gerichtsprozesse. Eine Kündigungsschutzklage muss zum Beispiel innerhalb von drei Wochen nach Zustellung der schriftlichen Kündigung bei Gericht eingereicht werden. Es gibt zwar auch Möglichkeiten, diese Fristen zu umgehen und zu verlängern sowie eine Klage nachträglich einzureichen, dies ist aber nur unter engen Voraussetzungen möglich. Aus diesem Grund ist es sicherer, sich unverzüglich an einen Anwalt zu wenden.

Erfolgreiche Kündigungsschutzklage mit Rechtsanwalt Knauf in Leipzig durchsetzen

Eine unerwartete und Ihrer Meinung nach nicht gerechtfertigte Kündigung durch Ihren Arbeitgeber müssen Sie nicht hinnehmen. Es empfiehlt sich, unverzüglich einen Rechtsbeistand aufzusuchen, um die Rechtslage zu überprüfen. Wenn Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden, um eine Kündigungsschutzklage einzureichen, kann sich das für Sie vor allem aus finanzieller Sicht auszahlen und zugleich für faire Verhältnisse sorgen. Zunächst muss aber festgestellt werden, ob eine solche Klage in Ihrem speziellen Fall Sinn macht. Wenden Sie sich dafür an die Anwaltskanzlei Anke Knauf in Leipzig, die im Bereich Arbeitsrecht entsprechend versiert ist. Wir klären Sie über Ihre Optionen auf, informieren Sie über mögliche Anwalts- und Gerichtskosten und beantworten Ihnen viele weitere Fragen in einem persönlichen Erstgespräch.

Testament schreiben

By | Erbrecht

Testament schreiben: So geht es richtig

Grundsätzlich reichen ein Stift und ein Blatt Papier, um ein handschriftliches Testament zu verfassen. Ein Notar muss nicht zwingend hinzugezogen werden. Denn neben dem klassischen notariellen Testament erlaubt das Gesetz auch das Verfassen eines privatschriftlichen Testaments. Aber Vorsicht: Geraden Laien können beim Schreiben ihres letzten Willen Fehler unterlaufen. Um unerwünschte Ergebnisse und erbrechtliche Streitigkeiten zu vermeiden, müssen Sie einige wichtige Punkte beachten. Im Folgenden beschreiben wir Ihnen häufige Fehler und liefern wichtige Informationen, wie Sie diese vermeiden können.

Häufige Fehler beim Schreiben Ihres Testaments

Generell gilt: Um Missverständnisse gänzlich auszuschließen, sollten Sie beim Aufsetzten Ihres Testaments einen Anwalt oder Notar zurate ziehen. Die kompetenten Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Anke Knauf beraten Sie gerne ausführlichen zu juristischen Fragestellungen. Kontaktieren Sie uns dazu einfach per Telefon oder Email. Auf dieser Seite finden die darüber hinaus einige grundlegende Tipps zur Orientierung.

Formalia beachten beim Testament schreiben

Die wichtigste Regel beim Aufsetzen eines handschriftlichen Testaments ist, dass dieses komplett schriftlich vom Erblasser selbst geschrieben und unterzeichnet werden muss. Das Testament muss vom ersten bis zum letzten Wort mit der Hand geschrieben werden – kein Computer, keine Schreibmaschine. Eine Unterschrift unter einem ausgedruckten Text reicht nicht aus, denn nur bei einem vollständig handschriftlich verfassten Testament, kann später die Echtheit nachgewiesen werden. Allerdings können Sie Ihrem Testament eine ausgedruckte Leseabschrift beifügen.

Der nächste Schritt ist die Aufbewahrung des Testaments. Theoretisch können Sie Ihren letzten Willen zu Hause aufbewahren. Allerdings ist das sehr unsicher. Wenn Sie sich trotzdem für diese Variante entscheiden, sollten Sie unbedingt daran denken, Ihren Angehörigen zu sagen, wo sie das Testament finden. Als Hinterbliebener ist es empfehlenswert, auf der Suche nach einem handschriftlichen Testament einen Blick in Schreibtisch, Bankschließfach und Tresor des Verstorbenen werfen. Generell ist es ratsam, das Testament beim zuständigen Amtsgericht zu hinterlegen. Dafür fällt zwar einmalig eine Gebühr von 75 Euro an, sowie 18 Euro für die Registrierung im Zentralen Testamentsregister. Sie können das Testament auch dem Haupterben oder einer anderen Person zur Aufbewahrung geben. Dabei müssen Sie der Person vertrauen können. Schließlich hätte sie die Möglichkeit, das Testament zu unterschlagen.

Richtig schreiben: Elemente des Testaments

Bei einem privatschriftlich verfassten Testament sollten folgende Elemente auf keinen Fall fehlen:

  • Ort und Datum
  • eindeutige Überschrift wie „Testament“ oder „Letzter Wille“
  • eindeutige Angaben zu den Erben und deren Erbschaft
  • Unterschrift mit Vor- und Familienname

Die Unterschrift schließt das Testament ab. Deshalb muss sie unter dem letzten Satz des Testaments stehen. Falls Sie im Nachhinein noch Änderungen vornehmen wollen, müssen Sie eine erneute Unterschrift darunter setzten. Eventueller Text unter Ihrer Unterschrift wird nicht mehr berücksichtigt. Auf keinen Fall sollten Sie auf das Datum verzichten. Denn gültig ist die Fassung Ihres letzten Willens, die eindeutig die Aktuellste ist.

Sorgerecht

By | Familienrecht

Sorgerecht – Anwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig

Sind aus einer Ehe gemeinsame Kinder hervorgegangen, stellt sich nach der Ehescheidung die Frage, ob beide Elternteile weiterhin gemeinsam für diese sorgen wollen und wie.

Der Begriff der elterlichen Sorge, allgemein als Sorgerecht bezeichnet, meint das Recht und die Pflicht der Eltern, für ihr minderjähriges Kind als Person sowie für dessen Vermögen Sorge zu tragen. Personensorge bedeutet dabei eine umfassende Pflege, Erziehung und Förderung, sowohl im körperlichen und geistig-seelischen Bereich als auch in Bezug auf soziale und wirtschaftliche Belange. Der Gesetzgeber hat in § 1626 Abs. 2, 3 BGB ausdrücklich Erziehungsgrundsätze normiert, denen die Eltern bei der Ausübung der Personensorge zu folgen haben. Im Rahmen der Vermögenssorge besteht für die Eltern die Verpflichtung, das Vermögen des Kindes pflichtgemäß zu verwalten und dabei die gesetzlichen Einschränkungen zu beachten. Die elterliche Sorge umfasst neben diesen beiden Bereichen aber auch die Vertretung des Kindes. Im Vordergrund steht bei allen Aspekten der elterlichen Sorge stets das Wohl des Kindes.

Beide Elternteile haben die elterliche Sorge im Einvernehmen auszuüben. Bestehen jedoch in einzelnen Angelegenheiten der elterlichen Sorge oder einer bestimmten Art von Angelegenheiten Meinungsverschiedenheiten und können die Eltern diesbezüglich keine Einigung finden, kann das Gericht auf Antrag eines Elternteils letztlich die Entscheidungskompetenz auf einen Elternteil übertragen. Die elterliche Sorge kann somit auf Antrag in Teilbereichen, aber auch insgesamt auf einen Elternteil übertragen werden.

Wird also im Zuge des Scheidungsverfahrens kein Antrag auf Übertragung der elterlichen Sorge gestellt, bleibt es beim gesetzlich vorgesehenen gemeinsamen Sorgerecht. Im Falle eines Antrags ist wiederum das Kindeswohl entscheidend. Ist entsprechend nach einer zweistufigen Prüfung zu erwarten, dass die Aufhebung der gemeinsamen Sorge sowie die Übertragung auf den antragstellenden Elternteil dem Wohl des Kindes am besten entspricht, wird das Gericht dem Antrag stattgeben. Dem anderen Elternteil bleibt dann ein Umgangsrecht sowie ein Auskunftsrecht.

Soweit ein gemeinsames Sorgerecht besteht, sind beide Elternteile gesetzlich vertretungsbefugt. Im Übrigen richtet sich die Vertretungsbefugnis nach dem übertragenen Teilbereich bzw. den übertragenden Entscheidungskompetenzen. Eine wichtige Ausnahme stellt das sogenannte Notvertretungsrecht dar, nachdem ein Elternteil bei Gefahr im Verzug, unbeachtlich der eigentlichen Befugnisse, im Einzelfall das Recht zur alleinigen Vertretung hat. Dies betrifft in der Praxis beispielsweise plötzlich notwendig gewordene, unaufschiebbare ärztliche Eingriffe.

Einschränkungen im Rahmen der Vertretung des Kindes ergeben sich in zwei Richtungen. Zum einen gibt es Bereiche, in denen das Kind mündig ist und daher nur selbstständig entscheiden kann, sodass eine elterliche Vertretung ausgeschlossen ist. Zum anderen bedürfen Eltern bei gewissen, insbesondere wichtigen oder riskanten Geschäften zur Ausübung ihrer elterlichen Vertretungsbefugnis der Zustimmung des Familiengerichts.

Das Familiengericht kann die Eltern auch allgemein in Einzelfällen und auf Antrag bei der Ausübung der elterlichen Sorge unterstützen, wenn dies zweckmäßig und zum Wohl des Kindes geboten ist. Liegt jedoch eine Gefährdung des Kindeswohls vor, muss das Gericht zum Wohl des Kindes tätig werden. Ein staatliches oder gerichtliches Eingreifen in die elterliche Sorge ist dann ausdrücklich gesetzlich vorgesehen.

Die umfangreichen Einzelheiten zur elterlichen Sorge sind den zahlreichen Vorschriften der §§ 1626 ff BGB zu entnehmen. Für die komplexe Materie des Sorgerechts ist in jedem Fall Rat bei einem Rechtsanwalt einzuholen.

Die obigen Gesetzestexte finden Sie hier:
Bürgerliches Gesetzbuch

Erbrecht bei Stiefkindern

By | Erbrecht

Wie ist das Erbrecht bei Stiefkindern?

Bei erbrechtlichen Streitigkeiten kann es mit dem Familienfrieden schnell vorbei sein. Ist ein nahestehender Verwandter verstorben und hinterlässt Geld oder vergleichbares Vermögen, so fragen sich viele Verwandte, ob sie zu den erbberechtigten Familienmitgliedern zählen. Das sind jene Verwandte, denen laut Erbrecht in jedem Fall ein Teil des Erbes – der sogenannte Pflichtteil – zusteht. Auch dann, wenn Sie im Testament des Verstorbenen enterbt wurden. Das Erbrecht dient außerdem immer dann als Grundlage für die Aufteilung des Erbes, wenn der Verstorbene kein Testament hinterlassen hat. Viele zeigen sich dann überrascht, dass selbst nahestehende Verwandte wie beispielsweise Geschwister nicht automatisch einen Anspruch auf einen Teil des Erbes erheben können. Und wie ist das Erbrecht bei Stiefkindern oder Enkeln sowie Neffen und Nichten? Haben diese ebenfalls Anspruch auf einen Erbanteil?

Wie ist das Erbrecht bei Stiefkindern – Rechtsanwalt Knauf aus Leipzig bei Fragen konsultieren

Sind Sie sich womöglich unsicher, ob Sie als Stiefkind eines Verstorbenen zu den erbberechtigten Verwandten zählen, so kann Ihnen ein klärendes Gespräch mit einem Rechtsanwalt für Erbrecht erste Aufklärung verschaffen. Die Rechtsanwaltskanzlei aus Leipzig Anke Knauf eignet sich dafür ideal, da wir uns bereits seit vielen Jahren mit erbrechtlichen Konflikten befassen und Mandanten diesbezüglich beraten und unterstützen. Auch beim Erben sorgen wir daher für Ihr gutes Recht und helfen Ihnen dabei, Familienkonflikte zu umgehen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Wenn Sie sich also zum Beispiel fragen, wie das Erbrecht bei Stiefkindern ist, vereinbaren Sie einen Beratungstermin: Wir können Ihnen diese Frage beantworten.

Kompliziertes Erbrecht – nicht jedes Familienmitglied erhält einen Pflichtteil

Das Erbrecht klärt recht übersichtlich, welche Angehörigen dem Gesetz nach immer einen anteiligen Anspruch auf das Erbe des Erblassers erheben können. Die Erbfolge klärt zusätzlich, wie das Vermögen des Erblassers unter den Erben verteilt werden muss. Insbesondere Kinder und Ehepartner sind grundsätzlich immer erbberechtigt. Anders verhält es sich hingegen, wenn zum Beispiel Brüder oder Schwestern auf einen Anteil des Erbes hoffen. Denn Geschwister zählen nicht automatisch zu den erbberechtigten Verwandten. Auch bei Stiefkindern, Nichten, Neffen und Enkelkindern gelten gesonderte Regelungen. Aber wie genau ist das Erbrecht bei Stiefkindern und weiteren Verwandten?

Wie ist das Erbrecht bei Stiefkindern und unehelichen Kindern?

In sogenannten Patchwork-Familien wird das Erbrecht spätestens dann ein Thema, wenn ein Elternteil stirbt und die leiblichen Kinder sowie die Stiefkinder des Erblassers Anspruch auf einen Anteil erheben. Hier zeigt sich, dass die leiblichen Kinder auf ihren üblichen Pflichtteil beharren können, während Stiefkinder keinen Anspruch auf einen Teil des Erbes haben. Zumindest nicht, wenn der Verstorbene sie nicht explizit im Testament bedacht oder vor dem Tod adoptiert hat. Nur so erhalten Stiefkinder das Anrecht auf einen Teil des Erbes.

Uneheliche Kinder hingegen sind stets gleichgestellt mit Kindern des Erblassers, die innerhalb einer Ehe geboren wurden. Hier wird somit im Hinblick auf das Erbe nicht zwischen ehelichen und unehelichen Kindern unterschieden, weshalb jeder Abkömmling des Erblassers als gleichgestellter Erbe gilt. Das gilt ebenso für adoptierte Kinder, die mit den leiblichen Kindern des Erblassers bezüglich der Erbfolge identische Rechte genießen.

Erbrecht beim Enkel: Was steht den Enkelkindern zu?

Auch Enkelkinder können erbberechtigt sein, wenn bestimmte familiäre Konstellationen vorliegen, die sie in der Erbfolge begünstigen. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn das Kind des Erblassers bereits verstorben ist. So wird dessen Erbanteil automatisch auf dessen Kinder – also die Enkel des Erblassers – übertragen und anteilig zwischen ihnen aufgeteilt. Das gilt übrigens ebenso für Urenkel. Falls sowohl die Kinder als auch die Enkel des Erblassers bereits verstorben sind, wird der gesetzliche Erbanteil automatisch den Urenkeln anteilig übertragen. Der Erbanteil der Enkel berechnet sich in diesen Fällen jedoch nur aus den Anteilen, die die bereits verstorbenen Kinder des Erblassers erhalten hätten, nicht aus der gesamten Erbmasse des Verstorbenen.

Erbrecht bei Neffe und Nichte: Sind auch diese Familienmitglieder im Erbrecht berücksichtigt?

Neffen und Nichten – also die Kinder der Geschwister des Erblassers – gelten grundsätzlich nicht als erbberechtigte Familienmitglieder und können nur dann einen Anteil der Erbmasse erhalten, wenn sie explizit im Testament erwähnt wurden oder besondere Umstände vorliegen, die ihren Erbanspruch stützen. Das ist unter anderem dann der Fall, wenn der Erblasser keine noch lebenden Kinder oder Elternteile sowie Ehegatten hat. Auch die Elternteile der Nichten und Neffen – also Bruder oder Schwester des Erblassers – müssen bereits verstorben sein, damit dieser Erbanspruch tatsächlich in Kraft treten kann. Nichten und Neffen sind daher in der gesetzlichen Erbfolge zwar bedacht, allerdings müssen nahezu sämtliche anderen nahestanden Verwandten bereits verstorben sein, damit ihnen ein Erbanteil tatsächlich zusteht.

Testament oder Erbvertrag schafft Abhilfe bei erbrechtlichen Konflikten

Wer innerhalb der Familie für Aufklärung im Hinblick auf das Erbe sorgen will, macht sich am besten noch zu Lebzeiten Gedanken über einen Erbvertrag oder ein Testament. Dieser letzte Wille ist die beste Lösung, um für eine individuelle Aufteilung des eigenen Vermögens zu sorgen. Auch nicht erbberechtigte Personen können auf diese Art bedacht werden und man stellt sicher, dass Gelder oder Wertsachen fair unter den Liebsten verteilt werden. Zudem können Familienkonflikte dadurch im Keim erstickt werden. Unsere Rechtsanwälte in der Anwaltskanzlei Anke Knauf stehen Ihnen gerne zur Verfügung, wenn Sie einen solchen Erbvertrag oder ein Testament aufsetzen und hinterlegen möchten.

Wie ist das Erbrecht bei Stiefkindern und weiteren Familienangehörigen – der Rechtsanwalt weiß Rat

Sollten innerhalb Ihrer Familie Unklarheiten bei erbrechtlichen Fragen bestehen, dürfen Sie nicht lange zögern. Suchen Sie gleich einen Rechtsanwalt auf, der sich in diesem Rechtsbereich spezialisiert hat. Die Anwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig bietet sich hier als Ihr erfahrener Ansprechpartner an. Unsere Mitarbeiter sind Experten im Familienrecht und können Ihnen zugleich bei Fragen zum Erbrecht oder beispielsweise auch im arbeitsrechtlichen Bereich weiterhelfen. Die Erfahrung zeigt, dass das rasche Konsultieren eines Rechtsanwalts besonders bei Streitfragen – wie der Frage nach dem Erbrecht bei Stiefkindern – größere familiäre Konflikte verhindern oder zumindest reduzieren kann. Gerne helfen wir Ihnen daher dabei, den Familienfrieden zu wahren. Wir beraten Sie außergerichtlich und vertreten Sie im Fall eines möglichen Rechtsstreits ebenso vor Gericht. Vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein erstes Beratungsgespräch in unserer Kanzlei!