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Unterhalt berechnen

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Unterhalt berechnen

Häufig muss der Ehegatte, der mehr verdient, nach der Scheidung Unterhalt zahlen. Wenn Sie wissen wollen, wie viel Geld Sie das im Monat voraussichtlich kosten wird, müssen Sie zum einen den Trennungsunterhalt berechnen. Dieser steht gegebenenfalls Ihrem Partner zu. Haben Sie mit Ihrem Ehegatten gemeinsame Kinder, muss bei der Berechnung des Unterhalts auch der Kindesunterhalt beachtet werden.

Was ist Unterhalt?

Bevor Sie den Unterhalt berechnen, sollten Sie kurz innehalten und verstehen, was Unterhalt eigentlich ist. Nur auf diese Weise können Sie nachvollziehen, wie die Kosten zustande kommen. Der Begriff Unterhalt ist ein Rechtsbegriff. Gemeint ist das Geld, welches benötigt wird, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Der Zahlende muss also die Existenz des Empfängers bis zu einem bestimmten Grad teilweise oder sogar ganz sichern. Sie sind dazu verpflichtet, den berechneten Unterhalt zu zahlen, wenn sich dies entweder aus dem Gesetz oder aus einer Vereinbarung (beispielsweise aus dem Ehevertrag) ergibt.

Für welche Kinder muss ich Unterhalt zahlen?

Eltern sind dazu verpflichtet, den Lebensunterhalt für ihre Kinder zu sichern. Wenn die Eltern getrennt leben und das Kind im Wesentlichen von einem Elternteil betreut wird, erfüllt dieser seine Unterhaltsverpflichtung in Form von Naturalunterhalt. Das heißt, dass er seinem Kind Kleidung, Wohnung, Freizeitbeschäftigungen und ähnliches bietet. Der zweite Elternteil hat diese Möglichkeit regelmäßig nicht. Deshalb ist er dazu verpflichtet, Unterhalt in Form von Geld zu zahlen. Bei der Berechnung des Unterhalts ist es vollkommen egal, ob es sich um ein eheliches oder uneheliches Kind handelt. Wenn Ihre Frau während der bestehenden Ehe ein Baby bekommt, dessen Vater Sie nicht sind, gelten Sie zunächst dennoch als Vater und müssen Unterhalt zahlen, bis Sie die Vaterschaft rechtlich wirksam angefochten haben und die Ehe geschieden ist.. Haben Sie ein Kind adoptiert, sind Sie für dieses genauso verantwortlich, als hätten Sie es selbst gezeugt.

Wie berechne ich den Unterhalt für mein Kind?

Die Berechnung des Unterhalts wird nach der sogenannten Düsseldorfer Tabelle und den Entscheidungen der Oberlandesgerichte vorgenommen. Dabei spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Hier finden Sie die Wichtigsten:

  • Alter des Kindes
  • Anzahl der Kinder
  • Anrechenbares Nettoeinkommen des Verpflichteten

Da auch das Existenzminimum von einkommensschwachen Kindern gesichert werden soll, gibt es seit 2008 einen gesetzlich festgelegten Mindestunterhalt.

Berechnung des Trennungsunterhalts

Heutzutage denken jedenfalls junge Menschen oftmals nicht daran, dass sie möglicherweise auch dem ehemaligen Partner nach der Trennung Unterhalt zahlen müssen. Dieser Gedanke scheint aus fernen Zeiten zu stammen, in der Frauen noch vollkommen abhängig von ihren Männern waren. Da diese Art der Gesellschaft zumindest in Deutschland seit Längerem der Vergangenheit angehört, wurde der Trennungsunterhalt tatsächlich schon einige Male reformiert und stark gekürzt. Dennoch gibt es bis heute drei verschiedene, individuell zu berechnende Formen des Unterhalts.

1. Familienunterhalt betrifft Ehepaare, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben.

2. Lebt ein Ehepaar getrennt, kann der nicht erwerbstätige Ehepartner seinen Unterhalt gemäß § 1361 berechnen lassen. In diesem Stadium kann der Unterhalt relativ leicht verlangt werden, wenn der Zahlungsempfänger auch vorher nie gearbeitet hat.

3. Selbst nach der Scheidung lässt sich in bestimmten Fällen ein sogenannter nachehelicher Unterhalt berechnen. Die Voraussetzungen hierfür finden Sie in den §§ 1570 ff. BGB. Sie sind deutlich enger gesetzt, als jene für den Trennungsunterhalt. Liegen sie jedoch vor, kann ein angemessener Unterhalt berechnet werden. Dieser richtet sich unter anderem nach den folgenden Faktoren:

  • Lebensverhältnisse während der Ehe
  • Einkommen nach Abzug von Steuern, Abzügen und Unterhalt für Verwandte wie beispielsweise Kinder
  • Fiktives Einkommen, welches zwar nicht existiert, aber durch zumutbare Änderungen eingenommen werden könnte
  • Vermögen

Beiden Partnern steht die Hälfte des im Unterhalt eingerechneten Vermögens zu. Dies ist jedenfalls der Grundsatz. Dieses Thema ist jedoch so kompliziert, dass ein Laie es kaum in seiner ganzen Fülle überblicken kann. Sicher berechnen kann Ihren Unterhalt nur ein Jurist, der sich in diesem Rechtsgebiet spezialisiert hat.

Ende der Unterhaltszahlungen

Ein wesentlicher Grundsatz der aktuellen deutschen Regelungen zum Unterhalt ist, dass nur jemand, der den Unterhalt braucht, auch welchen bekommt. Von einem solchen Bedarf kann nicht ausgegangen werden, wenn der Partner die zumutbare Möglichkeit hat, das Geld selbst zu verdienen. Das gleiche gilt, wenn eine neue Ehe eingegangen wird. Gleichzusetzen ist die Ehe in diesem Fall mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft, welche Homosexuelle mit Menschen gleichen Geschlechts eingehen können.

Fazit

Die korrekte Berechnung des Unterhalts hängt von vielen Faktoren ab und ist sehr kompliziert. Deshalb sollten Sie bei Unsicherheiten einen Anwalt zu Rate ziehen.

Anwaltskanzlei Anke Knauf

Passender Scheidungsanwalt

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Wie finde ich einen passenden Scheidungsanwalt?

Eine Scheidung ist ein unangenehmes Thema, das dennoch mittlerweile zum Alltag vieler Familiengerichte gehört. Leider verlaufen zahlreiche Ehen nicht so, wie man es sich vielleicht bei der Trauung vorgestellt hat. Umso wichtiger ist es, bei einer bevorstehenden Scheidung die richtigen Entscheidungen zu treffen, um den familiären Frieden zu wahren und die Trennung nicht unnötig zu verkomplizieren. Insbesondere dann, wenn Kinder durch die Scheidung betroffen sind. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist es, einen geeigneten Rechtsbeistand zu finden, der die Scheidung für Sie abwickelt und den erforderlichen Antrag beim Gericht einreicht. Bei einer Scheidung gilt in Deutschland Anwaltszwang. Das heißt, eine Scheidung ohne Anwalt ist nicht möglich. Aber wie finde ich einen passenden Scheidungsanwalt? Eine Frage, die sich eigentlich recht leicht beantworten lässt.

Wie finde ich einen passenden Scheidungsanwalt für eine einvernehmliche oder nicht einvernehmliche Scheidung?

Scheidungen können grundsätzlich sehr unterschiedlich verlaufen. So sind manche Trennungen innerhalb kürzester Zeit abgewickelt, während andere Scheidungsverfahren aufgrund der Differenzen zwischen den einzelnen Parteien sehr lange andauern. Diese Aspekte sollten die Wahl des Scheidungsanwalts beeinflussen. Wie finde ich also einen passenden Scheidungsanwalt? In jedem Fall ist es wichtig, dass Ihnen der Rechtsexperte bei Ihrem Anliegen entgegenkommen kann und über genug Erfahrung verfügt. Das trifft auf die Anwaltskanzlei Anke Knauf für Familienrecht aus Leipzig in jedem Fall zu. Ob einvernehmliche Scheidung, Online-Scheidung oder auch strittige Scheidungsverfahren – wir können auf hinreichende Erfahrungswerte zurückblicken.

Scheidungsanwalt kann beide Parteien vertreten

Praktisch ist bei einer einvernehmlichen Scheidung die Option, dass sich beide Parteien durch nur einen Rechtsbeistand vertreten lassen können. Das spart zusätzliche Kosten ein und vereinfacht die Abwicklung der rechtsgültigen Trennung um ein Vielfaches. Sie müssen sich daher nicht auf die Suche nach zwei separaten Rechtsanwälten machen, sondern sind lediglich auf einen Experten angewiesen. Anders verhält sich die Sachlage aber, sobald die Parteien unterschiedliche Interessen verfolgen oder Unstimmigkeiten bezüglich der Scheidung bestehen. Hier ist die Vertretung durch einen einzigen Anwalt leider nicht mehr möglich.

Persönliches Gespräch mit Ihrem Rechtsanwalt für Familienrecht aus Leipzig

Da die Scheidung ein sehr persönliches Thema ist, legen viele Betroffene Wert auf Diskretion und eine Scheidungsabwicklung ohne unnötigen Stress oder Komplikationen. Ein persönliches Rechtsberatungsgespräch vor dem Einreichen des Scheidungsantrags kann Abhilfe schaffen. Besonders dann, wenn es zu keiner einvernehmlichen Scheidung kommt und mögliche Differenzen mit dem Partner geklärt werden müssen. Ihr Anwalt für Familienrecht aus Leipzig kommt Ihnen hier entsprechend entgegen und nimmt sich Ihrer Probleme gerne im Rahmen einer umfassenden Rechtsberatung zum Thema Scheidungsabwicklung an. Aber auch im Fall von einvernehmlichen Trennungen oder der bequemen Online-Scheidung sind wir für Sie da.

Rechtsanwalt Anke Knauf steht Ihnen bei sämtlichen Rechtsfragen zur Seite

Als Experte für Familienrecht ist die Anwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig bei Scheidungen und weiteren Streitigkeiten, die das Familienrecht betreffen, Ihr erfahrener Ansprechpartner, um Sie außergerichtlich oder vor Gericht zu vertreten. Auch weitere Rechtsbereiche wie beispielsweise das Arbeitsrecht bilden den Kernpunkt der Arbeit unserer Rechtsanwälte. Sie wünschen sich weitere Informationen oder eine Rechtsberatung sowie einen kompetenten Scheidungsanwalt? Dann vereinbaren Sie doch einfach einen Termin in unserer Kanzlei oder nehmen Sie telefonisch mit uns Kontakt auf für weitere Infos.

Scheidung ohne Anwalt

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Scheidung ohne Anwalt?

Ist eine Scheidung ohne Anwalt möglich? Diese Frage stellen sich viele Ehepaare, die beispielsweise eine einvernehmliche Scheidung anstreben und den Aufwand bei der Abwicklung so gering wie möglich halten wollen. Auch die Furcht vor hohen Anwaltshonoraren oder weiteren zusätzlichen Kosten lässt den Wunsch nach einer Scheidung ohne Anwalt laut werden. So einfach lässt sich dieses Unterfangen aber nicht realisieren. Denn in Deutschland gilt bei bestimmten rechtlichen Auseinandersetzungen oder Verfahren ein Anwaltszwang. Das ist auch bei der Scheidung der Fall.

Scheidung ohne Anwalt ist nicht möglich – Wieso benötige ich für die Scheidung einen Anwalt?

Das geltende Recht der Bundesrepublik Deutschland besagt, dass ein Scheidungsantrag nur durch einen zugelassenen Anwalt bei Gericht eingereicht werden kann. Eine Scheidung ohne Anwalt ist somit rechtlich unmöglich. Ausnahmefälle gibt es nicht. So ist selbst eine einvernehmliche Scheidung kein Grund für den Verzicht auf einen Anwalt. Allerdings stehen einem mittlerweile unterschiedliche Optionen und neue Online-Verfahren zur Auswahl, die die Scheidungsabwicklung etwas einfacher und schneller gestalten.

Online-Scheidung: auch hier gilt der Anwaltszwang

Seit 2009 gewinnt insbesondere die sogenannte Online-Scheidung immer mehr Zuspruch. Viele denken bei diesem modernen Scheidungsverfahren automatisch, dass ein Anwalt bei der Scheidungsabwicklung nicht erforderlich ist. Das trifft aber auch in diesem Fall nicht zu. Somit benötigen Sie sogar bei der bequemen Online-Scheidung einen Anwalt, der den Antrag bei Gericht für Sie einreicht und Sie entsprechend vertritt. Diese Option ist für Sie allerdings weniger zeitaufwendig und bietet sich vor allem bei einvernehmlichen Scheidungen an, bei denen keine weiteren rechtlichen Auseinandersetzungen wegen Unterhalt oder Sorgerecht zu erwarten sind.

Einvernehmliche Scheidung – ein Anwalt vertritt beide Parteien

Um den Aufwand im Rahmen der Scheidung weiter zu verringern, ist es Ihnen und Ihrem Partner gestattet, sich durch nur einen Anwalt bei der Scheidung vertreten zu lassen. Allerdings ist das nur dann möglich, wenn keine Interessenkonflikte bestehen und beide mit der Scheidung einverstanden sind. Möchte eine Partei hingegen individuelle Ansprüche durchsetzen oder erklärt sich nicht bereit, der Scheidung zuzustimmen, so benötigt jeder einen eigenen Rechtsbeistand.

Eine Scheidung ohne Anwalt ist in Deutschland nicht möglich

Zusammengefasst kann daher gesagt werden, dass Sie bei einer Scheidung immer zumindest auf einen Rechtsbeistand angewiesen sind, da dies vom Gesetzgeber so vorgegeben ist. Wer eine einvernehmliche Scheidung verfolgt, profitiert immerhin davon, dass sich beide Partner durch ein und denselben Anwalt vertreten lassen können. So lässt sich der Scheidungsablauf schnell und unkompliziert abwickeln. Auch die Online-Scheidung stellt eine vereinfachte Option dar, ist aber ebenso mit der Anwaltspflicht verknüpft.

Sind Sie bei Ihrer Scheidung auf einen zuverlässigen Rechtsexperten angewiesen, so bietet sich die Rechtsanwaltskanzlei in Leipzig Anke Knauf gerne als Ansprechpartner an. Unsere Rechtsexperten sind in zahlreichen familienrechtlichen Angelegenheiten versiert und bestens mit der Abwicklung einer einvernehmlichen oder auch nicht einvernehmlichen Scheidung sowie der zeitgemäßen Online-Scheidung vertraut. Die Türen der Kanzlei stehen Ihnen stets für ein persönliches Gespräch offen. Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf, um einen Beratungstermin zu vereinbaren!

Kindesunterhalt für volljährige Kinder

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Unterhalt für volljährige Kinder

In Deutschland gelten Kinder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, als volljährig, weshalb sich auch die Gesetzeslage im Hinblick auf den Kindesunterhalt weitestgehend ändert. So sind Eltern dazu verpflichtet, für ihre minderjährigen Kinder zu sorgen. Mit Eintreten der Volljährigkeit ändert sich das. Dennoch besteht ein Anspruch auf Unterhalt für volljährige Kinder, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden. Allerdings gilt, dass sich die jungen Erwachsenen selbst um die Durchsetzung und Einforderung des Unterhalts kümmern müssen.

Unterhalt für volljährige Kinder: Auch junge Erwachsene haben Anrecht auf Unterhalt

Unterhalt für volljährige Kinder muss dann gezahlt werden, wenn das Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat, sich aber noch in der Ausbildung befindet, ein Studium absolviert oder einer ähnlichen schulischen Ausbildung nachgeht. In diesem Fall steht dem Kind von beiden Elternteilen rechtlich ein Unterhalt in Form von Barunterhalt zu. Zugleich wird in der Rechtsprechung unterschieden zwischen privilegierten und nicht privilegierten volljährigen Kindern. Durch diese Einteilung wird die Rangordnung bei Unterhaltsfragen innerhalb der Familie geklärt.

Privilegierte volljährige Kinder sind jene, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, unverheiratet sind, bei beiden oder zumindest einem Elternteil leben und sich noch in einer Ausbildung befinden. Damit genießt es im Hinblick auf Unterhalt identische Rechte wie ein noch minderjähriges Kind. Erfüllt das volljährige Kind eine oder mehrere dieser Kriterien hingegen nicht, gilt es als nicht privilegiert, wodurch es in der Reihenfolge beim Unterhalt nach hinten rückt. Eltern müssen daher zunächst den privilegierten Kindern gegenüber den Unterhalt stellen sowie weitere relevante Unterhaltszahlungen leisten, bevor das nicht privilegierte Kind Anrecht auf Unterstützung einfordern und erhalten kann.

Unterhalt ab 18 – was Eltern zahlen müssen!

Wie bei anderen Unterhaltsfragen, so gibt auch beim Unterhalt für volljährige Kinder die Düsseldorfer Tabelle Aufschluss darüber, welcher Anteil dem Kind zusteht. Hier sind die jeweiligen Einkommen beider Elternteile relevant, die zusammengerechnet werden. Die Eltern haften dabei gleichrangig, aber ebenso anteilig für den Unterhalt, wobei das jeweilige Einkommen berücksichtigt wird. Es spielt zudem keine Rolle, bei welchem Elternteil das volljährige Kind dauerhaft lebt. Dieser Elternteil ist daher dennoch dazu verpflichtet, den jeweiligen Unterhaltsbetrag zu leisten, der sich laut Düsseldorfer Tabelle ergibt. Der Selbstbehalt schützt einkommensschwache Elternteile allerdings davor, Unterhaltsleistungen erbringen zu müssen, zu denen sie finanziell womöglich nicht in der Lage sind.

Bei Fragen zum Unterhalt für volljährige Kinder – Rechtsanwalt Knauf für Familienrecht in Leipzig

Der Gesetzgeber räumt volljährigen Kindern weitgehende Rechte ein, auf den Anspruch der finanziellen Unterstützung durch die Eltern zu bestehen. Der Unterhalt ab 18 gilt besonders für Kinder, die sich noch in der Ausbildung befinden und auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Die Düsseldorfer Tabelle ist ein wichtiger und hilfreicher Leitfaden, um berechnen zu können, welche Unterhaltsumme dem volljährigen Kind zusteht. Ebenso rentiert sich für junge Erwachsene aber auch das Gespräch mit dem Rechtsanwalt für Familienrecht in Leipzig, zumal sie ab diesem Alter selbst für die Durchsetzung ihrer Rechte in Bezug auf den Unterhalt verantwortlich sind. Die Rechtsanwaltskanzlei Knauf in Leipzig steht Ihnen für eine umfassende Rechtsberatung zu diesem Thema gerne zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei!

Kindesunterhalt einklagen

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Wie klage ich Kindesunterhalt ein?

Kindesunterhalt ist nach einer Scheidung oder Trennung ein leidiges Thema. Was, wenn der Unterhaltspflichtige nicht zahlt? Wie geht man vor, wenn der Unterhalt nur teilweise oder mit Verzögerung erstattet wird? Das sind Fragen, die sich besonders Mütter oft stellen, wenn der Ex-Partner es mit der finanziellen Verantwortung gegenüber dem gemeinsamen Kind nicht allzu ernst nimmt. Tatsächlich gibt es hier unterschiedliche Möglichkeiten, um gegen ein solches Verhalten vorzugehen. Wie klage ich Kindesunterhalt ein? Ein klärendes Gespräch mit einem Rechtsbeistand kann bereits Licht ins Dunkle bringen. Die Rechtsanwaltskanzlei Anke Knauf in Leipzig bietet sich hier gerne an.

Wie klage ich Kindesunterhalt ein? – Der Rechtsanwalt ist Ihr erster Ansprechpartner

Bei Unterhaltsfragen ist es sinnvoll, grundsätzlich immer einen Rechtsanwalt für Familienrecht aufzusuchen. Schon deshalb, weil bei möglichen Unterhaltsauseinandersetzungen vor Gericht ein Anwaltszwang besteht. Man kann sich also nicht selbst vertreten. Zudem muss die Sachlage individuell eingeschätzt werden. Wie klage ich zum Beispiel Kindesunterhalt vor Gericht ein? Lohnt sich der Gang vor Gericht überhaupt? Diese Fragen lassen sich so pauschal nicht beantworten, da dies stark von der finanziellen Situation des Unterhaltspflichtigen abhängt.

Auskunftsklage gibt Aufschluss über Einkommen und Vermögen des Unterhaltspflichtigen

Viele Unterhaltspflichtige geben vor, mittellos oder zumindest vorübergehend zahlungsunfähig zu sein. Ob das tatsächlich der Fall ist, lässt sich mithilfe einer Auskunftsklage vor Gericht in Erfahrung bringen. Eine solche Klage sollte in Erwägung gezogen werden, wenn der Unterhaltspflichtige Auskünfte zum Vermögen grundsätzlich ablehnt und sich diese nur gerichtlich erzwingen lassen. Auch wenn Sie wissen, dass Ihr Partner über Geld verfügt, dieses aber nicht für den Unterhalt aufbringen will, sind die Auskunftsklage und spätere Unterhaltsklage vor Gericht ein Weg, um für geordnete Verhältnisse zu sorgen – zumindest, wenn eine außergerichtliche Einigung nicht möglich ist.

Unterhaltsanspruch und Unterhaltsklage müssen individuell bewertet werden

Unterhalt einzuklagen ist oft die letzte Option, um den Unterhaltspflichtigen zum Zahlen zu bewegen. Der Gang vor Gericht ist allerdings nur dann zu empfehlen, wenn der Ex-Partner tatsächlich über ausreichende finanzielle Mittel verfügt. Bei Unterhaltspflichtigen, die selbst nur über ein geringeres Einkommen verfügen oder erwerbslos sind, stehen die Chancen mitunter schlecht, den Unterhalt vor Gericht einzufordern. Denn der sogenannte Selbstbehalt sichert dem Unterhaltspflichtigen eine gewisse finanzielle Summe pro Monat zu, die er nicht für den Unterhalt aufbringen muss. Wenn Sie also überlegen, ob Sie Kindesunterhalt einklagen sollten, stellt sich zunächst die Frage, ob Ihr Ex-Partner tatsächlich mittellos oder finanziell eingeschränkt ist und deshalb seiner Verpflichtung nicht nachkommen kann. In einem solchen Fall wäre eine Klage kontraproduktiv und eher fruchtlos.

Anwaltskanzlei Anke Knauf – Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht aus Leipzig weiß Rat

Da Fragen zu Unterhaltsklagen sehr unterschiedlich betrachtet werden müssen, ist die Beratung durch die Anwaltskanzlei Anke Knauf für Familienrecht in Leipzig die richtige Entscheidung. Gemeinsam können wir die Sachlage erörtern und abwägen, wie man am besten gegen den säumigen Unterhaltspflichtigen vorgeht. Der Gang vor Gericht ist dabei nicht die einzige Lösung. Auch außergerichtliche Einigungen sind durchaus möglich und sollten zunächst ins Auge gefasst werden. Wenden Sie sich dafür einfach vertrauensvoll an unsere Anwälte!

Kosten einer Scheidung

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Kosten für eine Scheidung: Wie teuer ist eine Scheidung?

Eine Scheidung ist ein unangenehmer, oft aber auch notwendiger Schritt im Leben, der für große Veränderung sorgt und die private Lebenssituation neu ordnet. Damit nicht genug, verbinden viele Menschen eine Scheidung mit hohen Kosten. Anwaltshonorare, Gerichtskosten, Unterhalt oder Abfindungen, die an den Partner ausgezahlt werden müssen, schätzt man als große finanzielle Belastung ein. Tatsächlich ist es aber gar nicht so einfach, die Kosten für eine Scheidung zu pauschalisieren oder genau festzulegen. Denn der finanzielle Aufwand unterscheidet sich im Einzelfall stark voneinander und hängt in erster Linie vom Einkommen und Vermögen des Antragstellers ab, der die Scheidung eingereicht hat. Wie teuer ist eine Scheidung also? Das ist eine Frage, die Sie ganz individuell mit Ihrem Rechtsanwalt für Familienrecht vorab näher erläutern müssen.

Rechtsanwalt bei Fragen zu den anfallenden Kosten für eine Scheidung aufsuchen

Die erste Anlaufstelle vor dem Einreichen der einvernehmlichen Scheidung ist ein Rechtsanwalt für Familienrecht, der über große Erfahrungen hinsichtlich Scheidungen verfügt. Gerne stehen Ihnen dafür die Türen der Rechtsanwaltskanzlei Anke Knauf in Leipzig offen. Als versierter Rechtsbeistand konzentrieren wir uns bereits seit vielen Jahren auf Fragen und Angelegenheiten, die sich rund um das Familienrecht drehen. Ob Sie nun mehr über den Ablauf einer Scheidung, das gemeinsame Sorgerecht oder Unterhaltsfragen erfahren oder sich über die möglichen Kosten einer Scheidung informieren möchten – unsere kompetenten und erfahrenen Anwälte stehen Ihnen zur Seite und gehen auf Ihr individuelles Anliegen ein. Dabei erhalten Sie natürlich auch nähere Informationen darüber, welches Budget Sie für Ihre Scheidung und die anfallenden Kosten einplanen müssen.

Einvernehmliche Scheidung einreichen – Scheidungsantrag läutet Scheidung ein

Der Scheidungsantrag, der bei Gericht eingeht, ist die erste Handlung, die erforderlich ist, um die Scheidung überhaupt einläuten zu können. Wer den Scheidungsantrag bei Gericht einreicht, gilt als Antragsteller, was im Hinblick auf die finanzielle Verpflichtung gegenüber dem Gericht relevant ist. Denn als Antragsteller sind Sie dazu verpflichtet, die Kosten für die Scheidung an das Gericht zu überweisen, damit der Scheidungsvorgang abgewickelt werden kann. Diese Kosten werden auf Grundlage des jeweiligen Einkommens berechnet und können daher sehr stark variieren. Gleiches gilt auch für das Anwaltshonorar. Bitte beachten Sie: Bei Einreichen der Scheidung – einvernehmlich oder nicht – bei Gericht sind Sie zwangsläufig auf einen Rechtsbeistand angewiesen. Nur dieser kann die erforderlichen Formulare aufsetzen und einreichen.

Scheidung einreichen – Kosten werden zunächst allein vom Antragsteller übernommen

Wie bereits erwähnt, sind die Gerichtskosten für die Scheidung zunächst allein vom Antragsteller zu stellen. Wer die Scheidung will, wird daher zur Kasse gebeten – allerdings nur vorläufig. Denn nach dem Trennungsjahr und dem rechtskräftigen Scheidungsurteil, das im Rahmen des Scheidungstermins gefällt wird, muss der ehemalige Partner die Hälfte der vorausgezahlten Kosten für die Scheidung an den Antragsteller erstatten. Letztendlich wird der Betrag daher unter beiden Parteien aufgeteilt, um aus finanzieller Sicht für faire Verhältnisse zu sorgen.

Kosten für Scheidung, Gericht und Anwalt: Verfahrenskostenbeihilfe als Alternative

Wer die Scheidung bei Gericht über einen Anwalt einreichen will, gegenwärtig aber nicht über die finanziellen Mittel verfügt, um die Gerichtskosten allein tragen zu können, erhält die Möglichkeit auf Verfahrenskostenbeihilfe. Die Kosten für die Scheidung und den Rechtsanwalt werden somit vom Gericht gestellt und der Antragsteller erfährt eine umfassende finanzielle Unterstützung, um die Scheidung schnellstmöglich beantragen zu können. Gerne gehen wir in der Anwaltskanzlei Anke Knauf in Leipzig mit Ihnen näher auf diese Option ein und helfen Ihnen dabei, erforderliche Dokumente für das Gericht auszufüllen. Dieses muss die Kostenbeihilfe zunächst bewilligen, was in den meisten Fällen und bei einer angespannten finanziellen Situation des Antragstellers aber in der Regel problemlos erfolgt.

Ehevertrag bietet Abhilfe bei Kosten und Unannehmlichkeiten bei einer Scheidung

Sie möchten mögliche Kosten und Probleme, die im Rahmen einer Scheidung und Trennung vom Partner entstehen können, bereits im Vorfeld umgehen? In einem solchen Fall ist es immer ratsam, einen Ehevertrag vor der Hochzeit abzuschließen, um für geordnete Verhältnisse zu sorgen. Insbesondere im Hinblick auf Unterhaltsfragen oder bezüglich gemeinsamer Kinder lohnt es sich, den Vertrag als Absicherung für beide Parteien zu nutzen. Dieser wird in „friedlichen“ Zeiten aufgesetzt und kann große Abhilfe schaffen, um Unstimmigkeiten bei Scheidungsstreitigkeiten gar nicht erst aufkommen zu lassen. Als Experte für Familienrecht in Leipzig konzentriert sich die Anwaltskanzlei Anke Knauf auch darauf, das Aufsetzen einer solchen vertraglichen Vereinbarung für Sie zu übernehmen. So umgehen Sie beispielsweise mögliche Probleme, die sich nach dem Einreichen der Scheidung bei Gericht ergeben könnten.

Fragen zu Scheidung, Sorgerecht und Unterhalt: Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht steht Ihnen zur Seite

Wie Sie sehen, verläuft eine Scheidung unter anderem im Hinblick auf den finanziellen Aufwand für die Gerichts- und Anwaltskosten sehr individuell und muss von Fall zu Fall entsprechend eingeschätzt werden. Ein Beratungsgespräch direkt in unserer Anwaltskanzlei in Leipzig schafft Abhilfe und klärt Sie über alle Einzelheiten auf. Nicht nur mit Blick auf scheidungsrechtliche Angelegenheiten. Denn als Experte für Familienrecht sind wir auch bezüglich des Erbrechts oder bei Fragen zum Sorgerecht und Unterhalt sehr versiert und können Ihnen eine umfassende Rechtsberatung und außergerichtliche sowie gerichtliche Vertretung bieten.

Experte für Familienrecht in Leipzig – nutzen Sie unsere Kompetenz zu Ihrem Vorteil

Am besten vereinbaren Sie zeitnah einen Termin mit unserer Anwaltskanzlei Anke Knauf in Leipzig, damit wir Ihr Anliegen beleuchten und Ihnen eine personalisierte Rechtsberatung bieten können. Unsere Unterstützung ist Ihnen gewiss, auch im Hinblick auf sämtliche Unklarheiten, die die möglichen Kosten einer Scheidung für Sie als Scheidungsantragsteller betreffen. Wir berechnen gemeinsam mit Ihnen die tatsächlichen Gerichts- und Anwaltskosten und bieten Ihnen alternative Lösungen an, die Sie während einer finanziell angespannten Situation nutzen können. Das Einreichen einer Scheidung ist grundsätzlich für jeden möglich und hängt trotz aller Vorurteile nicht von der Größe der Geldbörse ab. Nutzen Sie daher unsere kompetente und diskrete Rechtsberatung in den Kanzleiräumlichkeiten in Leipzig, wo Ihnen unsere Experten gerne zur Verfügung stehen.

Ablauf der Scheidung

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Ablauf einer Scheidung: Anwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig weiß Rat

Eine Scheidung ist ein grundsätzlich immer recht unangenehmes Thema für Ehegatten, die zukünftig getrennte Wege gehen wollen. Viele befürchten hohe Anwaltskosten, langwierige Gerichtstermine oder gar unzählige Streitereien mit dem Partner im Hinblick auf mögliche gemeinsame Kinder, das gemeinsame Vermögen oder weitere Trennungsdetails. Tatsächlich geht man hier allerdings vom schlimmsten Szenario aus. Der Ablauf einer Scheidung kann auch durchaus strukturiert und zeitnah abgewickelt werden. Das ist insbesondere bei einvernehmlichen Scheidungen der Fall. Auf einen versierten Rechtsbeistand sind Sie aber dennoch angewiesen, um die Scheidung rechtskräftig abwickeln zu können. Die Rechtsanwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig ist hier für Fragen rund um das Familienrecht und den Scheidungsablauf der richtige Ansprechpartner.

Ablauf und Abwicklung einer Scheidung mit dem Scheidungsantrag einläuten

Das Einreichen des Scheidungsantrags bei Gericht ist zwingend erforderlich, um mit dem Ablauf der Scheidung beginnen zu können. Dieser Antrag kann nur von einem Anwalt aufgesetzt und beim zuständigen Amtsgericht eingereicht werden. Zudem ist es nötig, als Antragssteller bereits vorab die Gerichtskosten, die bei der Abwicklung der Scheidung anfallen, an das Gericht zu überweisen. Sollte das finanziell nicht möglich sein, so kann Verfahrenskostenbeihilfe beantragt werden. Natürlich informiert Sie die Anwaltskanzlei Anke Knauf bei Bedarf ausführlich über diese Option und hilft Ihnen beim Ausfüllen der erforderlichen Anträge zur finanziellen Entlastung. Sollten Sie die Gerichtskosten hingegen selbstständig bezahlen, so ist es üblich, dass der Ehepartner Ihnen nach der ausgesprochenen Scheidung die Hälfte der angefallenen Kosten zurückerstatten muss.

Einvernehmliche Scheidung einreichen

Grundsätzlich stehen einem kaum Hindernisse im Weg, wenn man eine einvernehmliche Scheidung einreichen möchte. Zumindest, wenn auch der Partner mit dieser Entscheidung einverstanden ist. Ist die Trennung einvernehmlich, erleichtert das den Ablauf der Scheidung daher enorm. Es kann aber ebenfalls durchaus sein, dass der Partner dem Wunsch nach einer Trennung nicht zustimmt und die Scheidung ablehnt. Dabei ist nicht weiter relevant, aus welchen Gründen dies geschieht. Man spricht in diesem Fall von einer strittigen Scheidung, die das Verfahren erschweren und in die Länge ziehen kann.

Scheidungsantrag zustellen an den Ehegatten

Nachdem der Scheidungsantrag bei Gericht eingegangen und die Gerichtskosten vom Antragssteller gezahlt wurden, erfolgt die Zustellung an den Ehepartner. Dieser bekommt vom Amtsgericht eine Frist gesetzt, in der er sich zum Antrag äußern kann. Er kann diesem zustimmen, wodurch es später zu einer einvernehmlichen Scheidung kommt, ist aber ebenso in der Lage, den Wunsch abzulehnen. Zudem kann der Ehepartner einen eigenen Anwalt auf den Plan rufen und einen individuellen Scheidungsantrag bei Gericht stellen. Auch dies führt natürlich dazu, dass sich der eigentliche Scheidungstermin verzögert.

Ablauf einer Scheidung – Scheidungstermin und Scheidungsurteil

Im Rahmen einer einvernehmlichen Scheidung gilt der Scheidungstermin vor Gericht als wichtiger Schritt, um die Ehe endgültig beenden zu können. Dieser Termin dauert in der Regel nur bis zu 20 oder 30 Minuten und erfordert die Anwesenheit beider Eheleute sowie die der Anwälte oder des gemeinsamen Anwalts. Bei einer einvernehmlichen Scheidung können sich beide Eheleute vom selben Anwalt vertreten lassen. Beim Scheidungstermin erkundigt sich der Richter nach dem Grund der Scheidung, ob beide Parteien damit einverstanden sind und welche weiteren Details (Unterhalt, Sorgerecht) es zu klären gibt. Sind sämtliche Einzelheiten besprochen und einvernehmlich geklärt, wird das Scheidungsurteil ausgesprochen. Die Scheidung ist daher rechtskräftig und wirksam.

Wichtig: Dieser Schritt ist allerdings nur dann möglich, wenn Sie bereits vor dem Scheidungstermin ein Jahr getrennt voneinander gelebt haben. Wurde das Trennungsjahr nicht eingehalten, kann der Richter das Scheidungsurteil erst später aussprechen. In manchen Fällen kann es außerdem sein, dass sich der Partner während der Verhandlung nicht mehr sicher ist, ob der Schritt wirklich die richtige Entscheidung ist. So hat er die Möglichkeit, die Scheidung spontan doch noch abzulehnen. Allerdings nur dann, wenn das Trennungsjahr noch nicht vollzogen wurde. Leben die Partner bereits seit geraumer Zeit getrennt, geht das Gericht automatisch davon aus, dass sich eine Trennung nicht mehr abwenden lässt.

Details zum Sorgerecht oder Unterhalt klären

Es ist ratsam, bereits vor dem Scheidungstermin mögliche Details zum Sorgerecht für die Kinder, zum Unterhalt und auch zu weiteren individuellen Streitfragen zwischen den beiden Parteien zu klären. Insbesondere dann, wenn Sie eine einvernehmliche Scheidung anstreben und sich unnötige Konflikte im Verlauf des Termins ersparen möchten. Sollten Streitfragen während des Scheidungstermins aufkommen, kann das das Scheidungsurteil hinauszögern. Zum Ablauf der Scheidung und bei Fragen und Klärungsbedarf zum Thema Unterhalt und Sorgerecht nach der Scheidung berät Sie natürlich auch die Anwaltskanzlei Anke Knauf gerne im Vorfeld.

Ehevertrag sorgt beim Ablauf der Scheidung für Struktur

Vorteilhaft ist es zudem, bereits vor der Eheschließung für Klarheit zu sorgen. Hier schafft ein Ehevertrag Abhilfe, der bei der Scheidung praktisch als Fundament dient, um klassische Streitfragen zwischen den Partnern zu klären. Der Vertrag wurde in „guten“ Zeiten vereinbart, was für faire Verhältnisse sorgen kann, wenn sich im Verlauf der Scheidung und Trennung viele Unstimmigkeiten zwischen den Eheleuten ergeben haben. Sollten Sie noch vor Ihrer Eheschließung einen solchen Ehevertrag aufsetzen wollen, so steht Ihnen die Anwaltskanzlei Anke Knauf als Experte gerne zur Seite.

Mögliche Kosten für die Scheidung

Wer an eine Scheidung denkt, der fürchtet sich oft vor hohen Anwalts- oder Gerichtskosten. Tatsächlich richtet sich die Kosten für eine Scheidung aber nach Ihrem Einkommen sowie nach dem Einkommen des Partners. Danach werden die Gerichtskosten berechnet, die nach dem Scheidungsantrag fällig sind. Auch das Anwaltshonorar wird auf dieser Basis berechnet. Wichtig zu wissen ist in jedem Fall, dass der Antragssteller die Gerichtskosten zunächst allein übernehmen muss. Erst später erfolgt eine Rückerstattung der Hälfte der Kosten durch den Ex-Partner. Die Beantragung von Verfahrenskostenbeihilfe ist dabei natürlich jederzeit möglich.

Anwaltskanzlei Anke Knauf – Ihr Rechtsanwalt für Familienrecht in Leipzig

Sie möchten sich von Ihrem Partner einvernehmlich trennen und benötigen einen Rechtsbeistand, um den Ablauf der Scheidung einzuläuten? Gerne können Sie sich in diesem Fall an die Anwaltskanzlei Anke Knauf wenden, die sich unter anderem als Experte für Familienrecht in Leipzig erfolgreich etabliert hat. Wir unterstützen Sie bei Fragen zum Sorgerecht, zu möglichen Unterhaltsforderungen und auch bei der Beantragung von Verfahrenskostenbeihilfe, sollten Sie finanzielle Unterstützung bei den Gerichtskosten benötigen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserer Kanzlei, damit wir alle Details persönlich und diskret gemeinsam klären können.

Sorgerecht nach der Scheidung

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Sorgerecht nach der Scheidung

Wenn sich Eheleute trennen und die Scheidung beantragen, so sind gemeinsame Kinder oft die Leidtragenden. Nicht selten kommt es zu bitteren Sorgerechtsstreitfragen, wobei Mütter und Väter eigene Ziele verfolgen und weniger im Interesse des Kindes handeln. Fakt ist, dass das Sorgerecht nach der Scheidung grundsätzlich weiterhin bei beiden Parteien liegt. Denn wer bei der Geburt des Kindes bereits verheiratet war oder später geheiratet hat, der ist auch automatisch sorgeberechtigt für das gemeinsame Kind. Nur in Ausnahmefällen kommt es dazu, dass einem Elternteil zum Beispiel nach der Scheidung das Sorgerecht entzogen wird. Diese Entscheidung muss immer von einem Familiengericht getroffen werden. Dafür müssen aber gravierende Gründe vorliegen, damit es so weit kommt.

Fragen zum Sorgerecht nach der Scheidung? Anwalt für Familienrecht aus Leipzig weiß Rat

Auch wenn die Rechtslage grundsätzlich schlüssig ist, so ergeben sich beim Sorgerecht nach der Scheidung dennoch viele Fragen. Fragen, die Sie am besten gemeinsam mit einem Fachanwalt für Familienrecht klären. Das gilt besonders für Ausnahmefälle, in denen enorme Konflikte vorliegen oder sich Eltern in Bezug auf die gemeinsame weitere Erziehung der Kinder nicht einigen können. Die Anwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig blickt hier auf jahrelange Erfahrungswerte zurück, wobei auch Sorgerechtsfragen einen wichtigen Bestandteil unserer Arbeit bilden. Gerne widmen sich unsere Anwälte daher Ihrem Anliegen und unterstützen Sie dabei, für faire Verhältnisse beim Sorgerecht für Ihr Kind zu sorgen und das Wohl des Kindes sicherzustellen.

Gemeinsames oder alleiniges Sorgerecht?

Wie bereits erwähnt, bleibt nach einer Scheidung in der Regel das gemeinsame Sorgerecht für die Kinder bestehen. Das bedeutet, dass beide Elternteile gleichermaßen Verantwortung in Bezug auf die elterliche Sorge übernehmen: Sie müssen den Lebensunterhalt des Kindes sichern und sich um eine ausreichende Versorgung, Pflege und Beaufsichtigung kümmern. Nach einer Trennung ist es dabei aber natürlich üblich, dass das Kind hauptsächlich bei einem Elternteil aufwächst. Auch dies gilt es nach der Scheidung zu klären, wobei in erster Linie das Wohl des Kindes eine Rolle spielt, aber ebenso dessen Wünsche berücksichtigt werden können. Vor allem bei älteren Kindern wird die eigene Präferenz bei der Entscheidung beachtet, ist allerdings nicht bindend. Oft sieht die Regelung so aus, dass der hauptsächliche Aufenthalt bei einem Elternteil ist, das Kind aber zum Beispiel am Wochenende beim anderen Elternteil lebt, damit Mutter und Vater gleichermaßen Zeit mit dem Kind verbringen können.
Anders hingegen verhält sich die Situation, wenn einem Elternteil das alleinige Sorgerecht übertragen wird. Dies gilt als letzte Lösung und tritt meist nur dann in Kraft, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist oder ein Elternteil aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in der Lage ist, sich im vollen Rahmen um das Kind zu kümmern. Man spricht in diesem Fall von einer Einschränkung der elterlichen Sorge. Eine weitere Option ist es, nur für Teile der elterlichen Sorge das gemeinsame Sorgerecht aufzuheben. So kann etwa einem Elternteil das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht übertragen werden, wenn die Eltern sich nicht einigen können, wo der Aufenthalt des Kindes sein soll. Eine solche teilweise Einschränkung der elterlichen Sorge ist in vielen Fällen ausreichend.

Sorgerecht für uneheliche Väter

Nicht nur das Sorgerecht nach der Scheidung stellt einen Streitschwerpunkt im Familienrecht dar. Wenn die Elternteile nicht verheiratet waren und auch nach der Geburt nicht heirateten, kam es im Hinblick auf die Versorgung von gemeinsamen Kindern immer wieder zu verfahrenen Situationen. Besonders die Rechte unehelicher Väter wurden in der Vergangenheit stark beschnitten. So fiel das Sorgerecht nach der Geburt des Kindes automatisch allein der Mutter zu. Für Väter hingegen gab es nur wenig Spielraum, um ebenfalls das Sorgerecht erwirken zu können. Hier hat der Gesetzgeber in den letzten Jahren aber einige Veränderungen vorgenommen. Uneheliche Väter können nun deutlich einfacher selbst das Sorgerecht zu beantragen. Sie können beispielsweise schon vor der Geburt mit der Mutter eine gemeinsame Sorgeerklärung vor einem Notar oder beim Jugendamt abgeben. Wenn die Mutter eine solche Erklärung nicht abgeben möchte, hat der Vater zudem die Möglichkeit, vor dem Familiengericht das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen. Dieser Antrag kann nur dann abgewiesen werden, wenn die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl widersprechen würde.

Sorgerecht nach Scheidung – das Wohl des Kindes genießt Priorität

Scheidungen sind eine komplizierte Angelegenheit. Nicht nur die ehemals verbundenen Paare, sondern besonders die Kinder leiden unter der angespannten Situation oder ständigen Streitereien. Eltern sollten aus diesem Grund bei Streitfragen zum Sorgerecht stets das Wohl des Kindes im Auge behalten. Auch das Familiengericht richtet sich daher bei Entscheidungen immer danach, wie das Wohl des Kindes sichergestellt werden kann. Bei Sorgerechtsstreiten, die über den Gerichtsweg entschieden werden müssen, hält man sich an diese Vorgabe. Das gilt auch für Fälle, in denen Elternteilen das Sorgerecht durch das Gericht entzogen wird. Zum Beispiel, wenn das Wohl des Kindes durch Gewalt oder Vernachlässigung und weitere Faktoren gefährdet ist.

Grundsätzliche Unterhaltspflicht für Kinder

Die sogenannte elterliche Sorge umfasst nicht nur, dass das Vermögen des Kindes zu verwalten oder dessen Versorgung und Pflege sowie Bildung sicherzustellen ist. Auch der Lebensunterhalt spielt eine entscheidende Rolle und wird nach einer Scheidung durch das Einkommen der beiden Elternteile und durch Kindergeld sichergestellt. Dabei hat jenes Elternteil, bei dem das Kind hauptsächlich aufwächst, das Recht darauf, Unterhalt für das Kind vom Ex-Partner zu beanspruchen. Dieser Unterhaltsanspruch ist grundsätzlich gültig und wird entweder über individuelle Vereinbarungen wie einen Ehevertrag oder über eine Berechnung mit der Düsseldorfer Tabelle geregelt. Diese gibt anhand des Einkommens des Unterhaltspflichtigen und des Kindesalters genau an, welcher Betrag pro Monat für das Kind zu erstatten ist.

Sorgerecht nach der Scheidung und Unterhalt im Ehevertrag klären

Streitfragen zum Thema Sorgerecht nach der Scheidung oder zu Unterhaltsforderungen lassen sich am besten bereits vor der Eheschließung über einen Ehevertrag klären. Immer mehr junge Heiratswillige machen davon Gebrauch, um sich spätere Konflikte zu ersparen. Auch wenn bei Vertragsabschluss noch keine gemeinsamen Kinder auf der Welt sind, so kann das Sorgerecht in einem solchen Vertrag dennoch reguliert werden. Gleiches gilt für mögliche individuelle Unterhaltsforderungen, die für Kinder oder den Ehegatten nach der Scheidung fällig sind.

Anwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig bei Sorgerechtsfragen kontaktieren

Sie sehen sich mit Problemen im Hinblick auf das Sorgerecht nach der Scheidung von Ihrem Partner konfrontiert? Oder gibt es vielleicht Gründe, warum Sie das alleinige Sorgerecht zum Wohl Ihres Kindes beantragen müssen? Als Fachanwalt für Familienrecht aus Leipzig sind wir in der Lage, Sie diesbezüglich außergerichtlich oder auch gerichtlich zu vertreten und Ziele durchzusetzen, die im Sinne des Kindeswohls sind. Wir blicken auf eine langjährige Erfahrung zurück und kommen Ihnen durch eine diskrete und umfassende Rechtsberatung bei diesem sehr persönlichen Anliegen gerne entgegen.

Unterhalt berechnen für das Kind

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Nach der Scheidung – Unterhalt berechnen für das Kind

Wenn sich Ehepartner dazu entschließen, zukünftig getrennte Wege zu gehen, ergeben sich viele Fragen, die zeitnah geklärt werden müssen. Hier geht es letztendlich nicht nur um die Aufteilung des gemeinsamen Vermögens oder von Immobilien. Auch Fragen zum Kindesunterhalt stehen im Rahmen einer Scheidung immer wieder im Mittelpunkt. Unterhaltspflichtig sind grundsätzlich beide Elternteile; da das Kind regulär aber nur bei einem Elternteil leben kann, ist die andere Partei dazu verpflichtet, sich mit einem gewissen Betrag an den Lebenskosten des Kindes zu beteiligen, die im Alltag anfallen. Sie möchten den Unterhalt berechnen, der Ihrem Kind bzw. Ihren Kindern zusteht? Hierfür gibt es unterschiedliche Optionen: Es kann zum Beispiel individuelle vertragliche Vereinbarungen zwischen den Eltern geben, über die die Versorgung der Kinder geregelt wird. Diese können etwa schon vor der Heirat in einem Ehevertrag festgehalten werden. Es gibt aber natürlich auch noch andere Berechnungsmöglichkeiten.

Unterhalt für das Kind berechnen auf Basis der Düsseldorfer Tabelle

Die Höhe des Unterhalts lässt sich am einfachsten über die sogenannte Düsseldorfer Tabelle berechnen. Diese Tabelle existiert bereits seit 1962; sie regelt bundesweit Unterhaltsansprüche von Kindern und wird regelmäßig angepasst und aktualisiert. Online kann man auf diverse Unterhaltsrechner zurückgreifen, die einem den zu erwartenden Unterhaltswert auf Grundlage dieser Tabelle berechnen. Dafür sind Angaben zum Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen sowie zum Alter des Kindes nötig. Anhand dessen wird ein monatlicher Betrag ermittelt, der dem Kind zusteht. Dieser Betrag steigt natürlich abhängig vom Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen an. So muss jemand, der rund 4.000 Euro monatlich erwirtschaftet, mehr Unterhalt leisten als jemand, der nur rund 2.000 Euro verdient. Um den Unterhalt zu berechnen, der dem Kind zusteht, müssen daher auch Veränderungen beim Einkommen berücksichtigt werden.

Grundsätzliche Unterhaltspflicht für Eltern gegenüber ihren Kindern

Für Eltern besteht bei Kindern eine grundsätzliche Unterhaltsverpflichtung, um den Lebensstand des Kindes zu sichern. Anders sieht es zwischen den ehemaligen Partnern aus – hier ist man nicht grundsätzlich dazu verpflichtet, den einkommensschwächeren Partner zu unterstützen. Der Unterhaltsanspruch bei gemeinsamen Kindern ist aber in jedem Fall immer vorhanden. Die tatsächliche Höhe des Unterhalts kann allerdings variieren, zum Beispiel wenn das Kind aufgrund einer Behinderung oder ähnlichen Gegebenheiten mehr finanzielle Zuwendung benötigt als erwartet. Ebenso muss das Kindergeld beachtet und bei der Berechnung des Unterhalts mit einkalkuliert werden, bei minderjährigen Kindern zur Hälfte und bei volljährigen Kindern vollständig. Durch diese Beträge kann sich der Unterhaltswert zusätzlich verringern.

Unterhalt deckt wichtigste Kosten für minderjährige und volljährige Kinder

Der Unterhalt dient dazu, den Lebensstandard des Kindes zu wahren und eine reibungslose Versorgung garantieren zu können. Das gilt nicht nur für minderjährige Kinder – auch volljährige junge Erwachsene haben mitunter noch immer Anspruch auf eine Versorgung durch die Eltern, etwa im Rahmen ihrer Schulausbildung, während des Studiums oder im Fall einer möglichen Arbeitslosigkeit. Hier kommt bei der Berechnung des Unterhalts ebenfalls die Düsseldorfer Tabelle zum Einsatz, die genaue Richtlinien vorgibt.

Selbstbehalt für Unterhaltspflichtige

Unterhaltspflichtige werden aber natürlich nur in einem bestimmten Rahmen dazu verpflichtet, gemeinsame Kinder, die beim ehemaligen Partner leben, finanziell zu unterstützen. Denn besonders für einkommensschwache Personen können die regelmäßigen Unterhaltzahlungen zu einer enormen Belastung werden. Daher sieht der Gesetzgeber den sogenannten Selbstbehalt für Unterhaltspflichtige vor. Hier wird geregelt, wieviel von ihrem Einkommen Unterhaltspflichtige grundsätzlich einbehalten dürfen, um ihre Lebenskosten zu finanzieren. In Ausnahmefällen kann dieser Selbstbehalt auch angehoben werden, um zum Beispiel höheren Wohnkosten oder weiteren erforderlichen Zahlungen gerecht zu werden.

Mindestunterhaltsverordnung – neue Richtlinien beim Berechnen des Unterhalts für das Kind beachten

Der Mindestunterhalt richtete sich in der Düsseldorfer Tabelle von 1962 bis 2015 ausschließlich nach dem Steuerfreibetrag für minderjährige Kinder. Seit Januar 2016 gibt es hier allerdings eine entscheidende Veränderung. Laut Gericht wird der Mindestunterhalt nämlich nun direkt vom Existenzminimum der Kinder abhängig gemacht. Hinzu kommt, dass dieser Betrag alle zwei Jahre überprüft und in diesem Rahmen neu festgelegt wird. Dadurch müssen sich Unterhaltspflichtige mit ständigen Schwankungen in Bezug auf den Unterhaltswert abfinden, auch wenn das Einkommen gleich bleibt. So haben sich nun zum Beispiel über die aktualisierte Düsseldorfer Tabelle für 2018 neue Unterhaltsbeträge für Kinder ergeben, die deutlich höher als im Vorjahr sind.

Der Kindesunterhalt ist ein häufiger Streitpunkt im Familienrecht

Wenn Eltern den Unterhalt für ihr Kind berechnen, sind Konflikte oft vorprogrammiert. Insbesondere die Partei, bei der das Kind regulär lebt und aufwächst, fühlt sich oft benachteiligt und setzt mehr Unterstützung vom Ex-Partner voraus. Aber auch Unterhaltspflichtige sehen sich oft mit hohen Forderungen konfrontiert, die man insbesondere bei angespannter finanzieller Lage kaum erfüllen kann. Da der Gesetzgeber mit der Düsseldorfer Tabelle für eine klare Struktur gesorgt hat, sollten sich solche Streitigkeiten in der Regel schnell beilegen lassen. Dennoch ist es ratsam, die Berechnung nicht allein durchzuführen, sondern auf Unterstützung durch einen Anwalt zu vertrauen, der über die Rechtslage genau informiert ist. Die Anwaltskanzlei Anke Knauf bietet sich dafür als Ansprechpartner ideal an, um familiäre Konflikte auf diese Art aus dem Weg zu räumen und für schnelle Lösungen zu sorgen.

Anwalt für Familienrecht in Leipzig – mit dem Profi Unterhalt berechnen für Kind und Gatten

Sie benötigen Unterstützung dabei, den Unterhalt genau zu berechnen, der Ihrem Kind zusteht? Gerne stehen wir Ihnen bei diesem Anliegen zur Seite und beraten Sie als Anwalt für Familienrecht kompetent und zuverlässig. Nicht nur im Hinblick auf Unterhaltsfragen bei Kindern oder Ehegatten, auch bei Scheidungen oder vertragsrechtlichen Fragen bezüglich eines möglichen Ehevertrags kommen wir Ihnen mit unserer jahrelangen Erfahrung entgegen.

Ehevertrag Unterhalt

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Im Ehevertrag Unterhalt festlegen – Anwaltskanzlei Anke Knauf informiert

Der Ehevertrag sowie Fragen zum Unterhalt oder Sorgerecht sind Aspekte, die vor der Eheschließung, aber auch im Verlauf einer Scheidung für die betroffenen Parteien relevant sind. Insbesondere der Ehevertrag gilt mittlerweile als eine Art Fundament für eine konfliktfreie Trennungsphase. In diesem Vertrag können beide Eheleute nämlich schon im Vorfeld offiziell festhalten, wie man im Fall einer Scheidung in Bezug auf Unterhalt oder Vermögensaufteilung vorgehen will. Auch das Sorgerecht für mögliche Kinder, die in dieser Ehe entstanden sind, lässt sich hier bestimmen. Liegt kein Ehevertrag vor, so müssen Streitfragen später unter Berücksichtigung gültiger Gesetze geklärt werden, um für faire Verhältnisse zu sorgen.

Im Ehevertrag Details zum Unterhalt für Ehepartner und Kinder klären

Selbst wenn ein Ehevertrag vorliegt, um Unterhalt und weitere Details einer Scheidung zu klären, so ist nicht immer garantiert, dass sich die ehemaligen Eheleute einigen können oder mit der Lösung zufrieden sind. Ansprüche verändern sich und auch Kinder oder außergewöhnliche bzw. nicht einkalkulierte Umstände können dazu führen, dass trotz des Ehevertrags ein Rechtsstreit ausbricht. Dennoch schafft eine solche vertragliche Vereinbarung immerhin etwas Struktur und kann einem mitunter hohe Kosten einsparen, die bei einer Trennung oft anfallen. Das gilt insbesondere dann, wenn der eine Partner über deutlich mehr Vermögen verfügt als der andere. Grundsätzlich gibt es daher mehr Gründe, die für einen Ehevertrag sprechen, als solche, die dagegen sein könnten. Eine Beratung zu einem solchen Vertrag bietet Ihnen die Anwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig, die sich unter anderem auf Familienrecht spezialisiert hat und sich bereits seit vielen Jahren mit dem Aufsetzen von Eheverträgen auseinandersetzt.

Grundsätzliche Unterhaltspflicht für Kinder

Im Hinblick auf den Unterhaltsanspruch von Kindern ist die Gesetzeslage deutlich: Kinder haben grundsätzlich einen Anspruch auf Unterhalt. Das gilt auch nach der Scheidung für jenen Elternteil, bei dem die Kinder nicht regulär leben oder aufwachsen. Dieser ist somit dazu verpflichtet, den Ex-Partner bei der Versorgung des Kindes oder der Kinder zu unterstützen. Das gilt für minderjährige ebenso wie volljährige Kinder. Wie hoch der Unterhalt dabei ausfällt, kann zum Beispiel von individuellen Vereinbarungen im Ehevertrag abhängen. Liegt kein solcher Vertrag vor, gilt die Düsseldorfer Tabelle als Richtlinie. Über diese wird der Unterhalt anhand des Nettoeinkommens des Unterhaltspflichtigen und des Alters der Kinder berechnet.

Nachehelicher Unterhalt kann nach der Scheidung beantragt werden

Wenn es um Unterhalt für den geschiedenen Ehepartner gilt, sieht der Gesetzgeber andere Richtlinien vor. Zunächst wird davon ausgegangen, dass beide Parteien nach der offiziellen Scheidung in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Einen grundsätzlichen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt gibt es somit nicht, dieser kann aber eingefordert werden. Zum Beispiel dann, wenn eine Partei nicht in der Lage ist, für ausreichende finanzielle Absicherung zu sorgen. Das kann etwa im Krankheitsfall zutreffen oder wenn der Ex-Partner nicht mehr in der Lage ist, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Oft ist das bei Frauen der Fall, die im Verlauf der Ehe und nach der Geburt gemeinsamer Kinder ihren Job aufgeben mussten und nun keine vergleichbare Anstellung mehr finden können. Die Sachlage muss in solchen Fällen individuell bewertet werden. Grundsätzlich ist dann aber immer jene Partei unterhaltspflichtig, die über ein höheres Einkommen verfügt.

Selbstbehalt für Unterhaltspflichtige

Eine solche Unterhaltsverpflichtung erfolgt aber natürlich nur in einem Rahmen, in dem der Unterhaltspflichtige auch in der Lage ist, die Forderungen zu leisten. Besonders Geringverdienern oder Berufsgruppen mit einem schwankenden monatlichen Einkommen kommt diese Regelung entgegen. Daher kommt der sogenannte Selbstbehalt ins Spiel, der genau vorschreibt, welchen Betrag man für sich selbst beanspruchen darf. Dieser ist nötig, um den Lebensunterhalt zu sichern und steht Unterhaltspflichtigen immer zu. Dieser Betrag beläuft sich aktuell auf rund 1.200 Euro und ist ausreichend für Wohnkosten und weitere Nebenkosten, die regelmäßig anfallen. In Ausnahmefällen lässt sich dieser Selbstbehalt zusätzlich anpassen und erhöhen, wenn die Lebensumstände dies rechtfertigen und angemessen sind.

Ehevertrag – Streitfragen zum Unterhalt oder gemeinsamen Vermögen klären

Im Ehevertrag können Sie Details zu Unterhalt, Sorgerecht und Vermögensaufteilung sowie weitere Aspekte klären und ersparen sich somit spätere Auseinandersetzungen mit dem Partner. Der Vertrag soll für klare Verhältnisse sorgen und wird dabei unter Berücksichtigung der Wünsche beider Parteien aufgesetzt. Um Formfehler zu vermeiden, die ein späteres Anfechten der vertraglichen Vereinbarung rechtfertigen, ist die Unterstützung durch einen Fachanwalt für Familienrecht durchaus ratsam. Auch die Anwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig hat sich auf diesen Rechtsbereich spezialisiert und verfügt über eine jahrelange Erfahrung, wenn es um Eheverträge oder Streitfragen zum Unterhalt und Sorgerecht geht.

Fragen zum Ehevertrag und Unterhalt mit dem Anwalt für Familienrecht in Leipzig klären

Da jede Scheidung und Trennungsphase sowie Unterhaltsforderungen individuell betrachtet werden müssen, ist es grundsätzlich ratsam, sich Unterstützung durch einen Anwalt für Familienrecht zu holen. Zwar gibt es Richtlinien, die die Unterhaltshöhe für Kinder oder den Anspruch auf Unterhalt für Ehegatten regeln, diese greifen allerdings nicht in jedem Fall. Ausnahmesituationen können somit durchaus dazu führen, dass kein Anspruch auf Unterhalt besteht oder der Unterhaltspflichtige nicht in der Lage ist, sich an der Versorgung gemeinsamer Kinder zu beteiligen. Insbesondere, wenn kein Ehevertrag vorliegt, ist das recht häufig der Fall. Ihr Anliegen liegt uns daher am Herzen und wir kommen Ihnen mit einer familienrechtlichen Beratung entgegen, die auf die jeweilige Sachlage abgestimmt ist. Auch Härtefälle oder vertragliche Vereinbarungen, die so nicht zulässig sind, werden von unseren Anwälten in diesem Rahmen beurteilt. Wir sorgen somit für Ihr gutes Recht und kümmern uns um unterschiedliche Belange, die das Familienrecht betreffen oder sich auf das Aufsetzen von Eheverträgen oder die Abwicklung einer Scheidung beziehen.

Umfassende Rechtsberatung – vereinbaren Sie einen Termin mit der Anwaltskanzlei Anke Knauf

Die Anwaltskanzlei Anke Knauf aus Leipzig bietet Ihnen nicht nur Beratung im Hinblick auf das Familienrecht. Auch viele weitere Rechtsbereiche werden durch unsere Experten abgedeckt. Ebenso können Sie mit unserer Unterstützung zum Beispiel erbrechtliche Angelegenheiten klären oder sich Rat in Bezug auf das Vertragsrecht einholen. Hinzu kommen weitere Schwerpunkte bei unserer Arbeit in der Kanzlei, wodurch eine umfassende und flexible Rechtsberatung in Leipzig möglich ist.